Verschmutzung kostet Geld – oft mehr, als eine Reinigung je kosten könnte. Die wichtigsten Fakten auf einen Blick, aus über 25 Jahren Praxis im Oberbergischen Kreis und im Sauerland.
Links gereinigt, rechts noch verschmutzt. Was auf dem Glas liegt, kommt bei den Zellen nicht an.
Wer glaubt, der Regen erledige die Reinigung, irrt sich. Pollen, Moos, Flechten, Vogelkot und Feinstaub sammeln sich an – und genau die wäscht kein Regen ab.
Je nach Standort und Verschmutzungsgrad verlieren PV-Anlagen 5–20 % ihrer Leistung. Bei einer 50-kWp-Anlage können das schnell 1.000–2.000 € Ertrag pro Jahr sein, die verloren gehen.
Anlagen in Waldnähe – wie im Oberbergischen Kreis, im Sauerland oder rund um Engelskirchen, Lindlar und Wipperfürth – sind stärker belastet: Pollen, Laub, feuchtes Klima, Moos- und Flechtenwachstum.
Punktuelle Verschmutzungen – zum Beispiel Vogelkot auf einzelnen Zellen – erzeugen sogenannte Hotspots: lokale Überhitzung. Das führt zu dauerhaften Zellschäden, im schlimmsten Fall zu Bränden.
Wer zu lange wartet, zahlt mehr – denn Moos und Flechten müssen mühsam mechanisch gelöst werden. Solange der Bewuchs nur an den Rahmenkanten sitzt, ist die Reinigung schnell erledigt. Wie oft gereinigt werden sollte, entscheidet der Standort, nicht der Kalender.
Wenn es zum Schaden kommt, zählt, was Sie über den Zustand der Anlage vorlegen können. Wer nie hinschaut, hat nichts in der Hand. Deshalb gibt es bei jeder Reinigung eine Fotodokumentation – prüfen Sie im Zweifel, was Ihr Modulhersteller oder Versicherer zur Pflege vorgibt.
Bei jeder Reinigung gibt es eine Sichtprüfung nach VDE 0126-23-1. Beschädigte Module, Glasbrüche, Kabel- oder Rahmenschäden werden sofort dokumentiert – bevor aus einem kleinen Defekt ein großer Schaden wird.
Die Antwort hängt vom Standort ab – eine Faustformel gibt es dafür nicht. Nicht das Alter der Anlage entscheidet, sondern was rundherum passiert.
In Regionen wie dem Oberbergischen Kreis, rund um Wiehl, Nümbrecht, Reichshof, Kürten, Wipperfürth oder Halver sind Anlagen deutlich stärker belastet als im städtischen Umfeld. Pollen, Ammoniak aus Ställen, feuchtes Mikroklima in Tälern – all das beschleunigt Vermoosung und Leistungsverlust. An solchen Standorten wird der Abstand zwischen zwei Reinigungen entsprechend kurz – in Waldlagen und bei starker Ammoniakbelastung am kürzesten. Wie kurz genau, sagt der Befund vor Ort.
Eine Reinigung im Frühjahr holt die vollen Erträge der Sommermonate. Den einen „richtigen“ Zeitpunkt gibt es aber nicht – richtig ist der Moment, in dem Sie feststellen, dass die Anlage verschmutzt ist.
Holt das Maximum aus der tiefstehenden Wintersonne – gerade in der dunklen Jahreszeit, in der der Eigenverbrauch am höchsten ist. Über den Winter wird die Anlage nicht wieder dreckig.
Nach starkem Pollenflug, Sturmereignissen oder wenn der Wechselrichter auffällige Leistungseinbußen meldet.
→ Ausführlich: Wie oft sollte eine PV-Anlage gereinigt werden?
Alle Module auf sichtbare Beschädigungen und kritische Verschmutzungen prüfen – mit Sachkunde nach VDE 0126-23-1.
Warmes, vollentsalztes Reinstwasser – kein Strom- und Wasseranschluss bei Ihnen notwendig.
Meist sicher vom Boden aus, bei Bedarf mit Hubarbeitsbühne – ohne die Module zu betreten. Ihr Betrieb läuft normal weiter.
Fotodokumentation nach der Reinigung – für Ihre Unterlagen und für den Fall der Fälle.
Wählen Sie Ihren Standort – jede Region hat ihre Besonderheiten.
Ich schaue mir Ihre Anlage vor Ort oder anhand von Fotos an und schicke Ihnen ein festes schriftliches Angebot – unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. Erreichbar Mo – Fr, 08:00 – 17:00 Uhr.